Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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„Und mein Lohn?“ rief die Kleine.

„Du ſelbſt ſollſt ihn beſtimmen“, ſagte Potemkin.

„Iſt dies Dein Ernſt?“

„Gut— dann verlange ich die Hand Branizki's.“

„Branizki's Hand? Wie kann ich Dir geben, was nicht mir gehört?“

„Aber mir gehört er lange ſchon“, rief Natalie, „ich liebe ihn und er liebt mich, alſo fehlt nur Ihr Segen, Oheim!“—

Potemkin drehte wohl ein wenig wild an ſeinem

Schnurrbart, aber eine Viertelſtunde ſpäter ſegnete er doch das Liebespaar, das von ſeinem Glücke trunken vor ihm kniete.

Nur Eine Bedingung ſtellte er: die Gräfin Bra⸗ nizki durfte ihn ebenſo wenig verlaſſen, als das Fräu⸗ lein Engelhardt, und wenn dann die jungen Eheleute mit ihrem berühmten Oheim Abends beim flackernden Kamine ſaßen, war mehr als einmal von dem Einfall Nataliens die Rede, dem ſie ihr Glück dankten, und von dem gelungenen„Märchen Potemkin's.“