Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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Ich will ohne Umſchweife reden, Excellenz, ſprach der Pole.

Sehr verbunden, alſo?

Ich liebe die Nichte Eurer Excellenz, Fräulein von Engelhardt, und bitte um Ihre Einwilligung zu meiner Vermählung.

Potemkin räuſperte ſich heftig.Sie ſind alſo der Gegenliebe meiner Natalie ganz ſicher?

Nicht im Mindeſten, beeilte ſich Branizki zu er⸗ klären.

So? nun, Sie können ſie ja ſelbſt fragen, ſagte Potemkin und zog die Glocke. Zuerſt kam ein Koſak, dem der General⸗Gouverneur flüſternd einen Befehl ertheilte, worauf derſelbe verſchwand.

Wenige Minuten und Natalie trat in das Zimmer.

Da iſt ſie, ſprach Potemkin;mein gutes Kind, der Herr Graf, ein junger Mann, den ich ſehr ſchätze, hält um Deine Hand bei mir an, wir haben Dich bit⸗ ten laſſen, um vor Allem Deine Meinung einzuholen.

Sie wiſſen, mein theurer Oheim, daß Ihr Wille in Allem der meine iſt, erwiderte Natalie mit einem ſchelmiſchen Seitenblicke auf Branizki durch die langen Wimpern.

Das heißt alſo, Du biſt ſehr erfreut über die Ehre, welche Dir der Herr Graf zugedacht hat, er⸗