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Potemkin, der allmächtige Günſtling der Czarin Katharina II., der glückliche Eroberer der Krim, hatte ſich als Generalgvuverneur der neu einverleibten Pro⸗ vinzen und Großadmiral des ſchwarzen Meeres, eine Stadt an dem Ausfluſſe des Dniepr erbaut, die er Cherſon nannte, und in welcher er von fabelhaftem Glanz umgeben reſidirte. Im Jahre 1778 erbaut, zählte die Stadt kaum acht Jahre ſpäter bereits 40,000 Einwohner, welche der, wo es eine ſeiner Lieblingsideen auszuführen galt, rückſichtslos energiſche Potemkin zum Theil mit Gewalt dorthin verflanzt hatte. Zuerſt wollte er eine Stadt haben und in kaum einem Jahre ſtand ſie da; dann beſchloß er, daß dieſe Stadt ſich durch eine große Bevölkerung auszeichnen ſolle und die Men⸗


