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die drei Damen die Flucht, aber ſo raſch und leicht⸗ füßig ſie waren, der junge Burſche holte ſie dennoch ein und riß die Kaiſerin beim Aermel zurück; in dem Augenblicke aber, wo er zum Schlage ausholte, warf Katharina ihr ſtolzes Haupt in den Nacken und heftete ihre großen blauen Augen auf ihn mit jenem ruhigen, gebieteriſchen Blick, vor dem ihr Gemahl Czar Pe⸗ ter III. und Orloff mehr als einmal gezittert hatten.
Nikolaus begann etwas zu ſtammeln, was Nie⸗ mand verſtand, und ließ ſie langſam los.
„Was ich verſpreche, halte ich“, ſagte die Kaiſe⸗ rin,„iſt Dir mein Wort nicht genug?“
„Ja, ja, ſchon, wenn—“, ſtotterte der Burſche. „Ich habe es ja nicht ſo gemeint.“
„So laß uns jetzt ruhig unſeres Weges gehen!“ riefen die beiden anderen Damen.
„Wenn Ihr mir ſchon kein Silber oder Gold geben wollt“, erwiderte hierauf der galante Hirte,„ſo müßt Ihr mir doch Jede mindeſtens einen Kuß geben.“
„Was Dir einfällt!“ lachten die Damen und liefen raſch dem Parke zu, aber der neue Paris ließ ſich nicht ſo leicht abtrumpfen, er verfolgte ſie ſchreiend bis zu dem Pförtchen, und da ſie ſich nicht die Zeit nahmen, es hinter ſich abzuſperren, durch den Park von Zarskoje Selo bis zu dem Palaſte, und unmittel⸗


