Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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Endlich ertönte die Glocke, der Vorhang erhob ſich. Die Scene ſtellte den idäiſchen Hain dar. Im Hintergrunde ſah man Troja, vorne unter den Cedern und Palmen lagerten die königlich trojaniſchen Schafe, aus Pappe und Wolle gefertigt; ſanfte Muſik kündigte Paris an.

Lagetſchnikoff erſchien im phrhgiſchen Koſtüm mit dem Hirtenſtabe, aber wohlgepudert und wohlbezopft, hielt eine idhlliſche Anſprache an die Natur und ſeine Schafe und nahm dann unter einem Baume Platz, um ein Solv auf ſeiner Hirtenflöte zu blaſen. Sein Kon⸗ zert ſchien ihn jedoch nicht weniger zu langweilen, als das Publikum, denn er ſchlief dabei ein.

Nun fuhr eine Wolkenequipage heran, auf der Frau Junv, Gräfin Saltikoff, in königlicher Haltung thronte; ſie trug über dem volympiſchen Reifrock ein meergrünes Gewand und eine römiſche Tunika von derſelben Farbe, auf dem ſchönen Haupte erhob ſich ein impoſantes Toupet, und auf der weißen Haarburg, welche an ewig beſchneite Alpenfirnen mahnte, ruhte die Krone der Götterkönigin; in der Rechten hielt ſie ein Szepter, zu ihren Füßen ſtand ein Pfau mit offe⸗ nem Rade.

Nachdem Juno ihre Verſe aufgeſagt hatte und von

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