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Endlich war das große Problem gelöſt; Maler, Tapezierer, Schneider und Vergolder begannen zu ar⸗ beiten und die Proben nahmen ihren Gang. Bateur fungirte bei denſelben als Suuffleur, die Czarin ſelbſt als Regiſſeur, und es iſt glaubwürdig, daß, wenn ein Regiſſeur Sibirien und die Knute zur Verfügung hat, ein Stück ſehr raſch und ſehr gut einſtudirt wird.
So war denn kaum eine Woche ſeit jener Nacht vergangen, in welcher Katharina II. das Stück verfaßt hatte, und ſchon konnte der Hof von Zarskoje Selo und die Petersburger feine Geſellſchaft zu der Auffüh⸗ † rung deſſelben geladen werden.
Der Zudrang zu der Vorſtellung war ganz außer⸗ ordentlich, ſeit langer Zeit hatte kein Hoffeſt eine ſo erleſene und glänzende Geſellſchaft verſammelt, wie an dem Abende, wo in Zarskoje Selo„das Urtheil des Paris“ gegeben wurde.
Der Zuſchauerraum war überfüllt; in den Logen hatten die Damen des hohen Adels, die Würdenträger und Generäle mit ihren Frauen, im Parket die übrigen Adeligen, die Mitglieder der Akademie Platz genommen, das Parterre war beinahe ausſchließlich von den Of⸗ fizieren beſetzt.
Das Auditorium wogte und rauſchte wie ein See, ſo daß die Ouverture des Orcheſters kaum gehört wurde.
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