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regt worden war, die Verwandtſchaft des Menſchen mit den Thieren und ſeine Abſtammung von dem Affen.
Diderot's Vortrag erregte begreiflicher Weiſe ſchon durch ſeinen Inhalt ungeheure Senſation. Als er zu
Ende war, eilten die Akademiker zu ſeinem Sitze, um
ihn mit Schmeicheleien zu überhäufen.
Als ſich der Beifallsſturm etwas gelegt hatte, rief eine Stimme aus der Tiefe des Saales:„Ausge⸗ zeichnet, Herr Diderot, aber wir bitten noch um den Beweis für Ihre geiſtreiche Theorie, Sie ſind uns den Beweis ſchuldig geblieben.“
Und dieſe Stimme war die Stimme Lagetſchni⸗ koff's. Seinen Worten folgte eine tiefe peinliche Stille, die Kaiſerin ſuchte mit ihren großen durchdringenden Augen den Frevler zu entdecken und jetzt hatte ſie ihn auch entdeckt.
„Sie, Lagetſchnikoff“, ſprach ſie ſpöttiſch,„was haben Sie einzuwenden?“
„Herr Diderot“, erwiderte der von Eiferſucht ver⸗ zehrte Gelehrte,„hat glänzende Hypotheſen aufgeſtellt, aber er hat nichts von alledem bewieſen.“
„Sie zweifeln alſo, daß der Menſch vom Affen abſtammt?“ fragte Diderot mitleidig lächelnd.
„Ja, ich wage es, daran zu zweifeln“, rief La⸗ 2


