Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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ſtellte den Antrag, den gefeierten Philoſophen zum Mit⸗ gliede der Akademie zu ernennen.

Sämmtliche Anweſende, die Kaiſerin nicht ausge⸗ nommen, erhoben ſich zum Zeichen der Zuſtimmung von ihren Sitzen.

Hierauf forderte die Fürſtin Herrn Lagetſchnikoff auf, Diderot einzuführen. Dies geſchah auf beſondern Befehl der Monarchin.

Lagetſchnikoff war noch immer ſehr bleich, aber er unterzog ſich ſeiner Aufgabe mit aller Gewandtheit. Als Diderot an ſeiner Hand im Saale erſchien, wurde er von der Verſammlung mit Applaus empfangen.

Die ſchöne Präſidentin ſtieg von ihrem erhöhten Sitz herab, und bat Diderot, die ihm verliehene Würde als eingeringes Zeichen der Bewunderung, welche die Akademie für ihn hege, anzunehmen. Diderot dankte. Dann führte ihn die Daſchkoff zu dem Präſidentenſitze und bat ihn, ſeinen Vortrag zu halten, dem das ganze gebildete Petersburg mit größter Spannung ent⸗ gegenſehe.

Zu jener Zeit war der Philoſoph zugleich Natur⸗* forſcher, Hiſtoriker, Kritiker, Pvet. So unternahm es denn Diderot, über eine Frage zu ſprechen, welche da⸗ mals ſchon von den in allen Zweigen menſchlichen Wiſſens revolutionären Philoſophen Frankreichs ange⸗