Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Sna

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Katharina zog die Brauen zuſammen, das war genug, er ergab ſich in ſein Schickſal.

An der Thür wendete ſie ſich mit dem liebenswür⸗ digſten Lächeln zu Jadwiga und nickte ihr zu, und dann, noch immer dieſes Lächeln um die Lippen, hieß das ſchöne deſpotiſche Weib den vor ihr zitternden Günſt⸗ ling mit einer herriſchen Kopfbewegung ihr folgen.

Bald nach der ſeltſamen Szene zwiſchen Katharina und Orloff wurde die weibliche Schildwache abgelöſt.

Den Reſt des Tages ver brachte Jadwiga in ſüßent Geplauder mit dem geliebten Capitän. Als es dunkel wurde, ſprach Samarin zu ihr: Geh' jetzt zur Ruhe, denn in der Nacht trifft Dich noch einmal die Wache.

Jadwiga gehorchte und ſtreckte ſich auf dem Diban aus, welcher im Offizierszimmer ſtand, während Samarin mit ſeinen Lieutenants in der Wachſtube Karten ſpielte. Vor Mitternacht weckte er die Gelicbtel

Sie nahm ihre Rüſtung und Muskete und folgte dem Unteroffizier, welcher ſie wieder in demſelben Vor⸗ ſaal poſtirte, in welchem ſie das erſte Mal Wache ge⸗ ſtan den hatte.

Diesmal kam aber in nicht langer Zeit ein ſehr