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Salizische Geschichten : Novellen / von Sacher-Masoch
Entstehung
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ich ſo den blauen Wolken nachſehe, welche aus meiner Cigarre emporſteigen, da fällt mir unwillkürlich ein, ſo raucht auch dein Folwarek! die unglückliche Brand⸗ ſtätte! Ach! es iſt doch ein beträchtlicher Schaden!“

„Es hilft Nichts, ſich über Das zu grämen, was nun einmal nicht mehr zu ändern iſt. Man muß ſich tröſten“, ſagte der geiſtliche Herr.

„Erfinden Sie lieber etwas, dieſes gottvergeſſene Räubervolk auszurotten“, ſeufzte der Edelmann.

„Nichts leichter“, ſprach der Pater,„vor Allem muß man des Hauptmanns habhaft werden.“

„Das haben Andere ſchon verſucht“, fuhr Herr Adam auf.

„Und wie haben ſie es verſucht, mit Erlaubniß?“

„Mit Militär, vielem Militär“, erwiderte der Gutsherr wichtig.

„Warum nicht gar mit Kanonen und Schiffen“, rief Pater Antoni.

Pan Adam ſah ihn verblüfft an.

„Mit Ihrer Erlaubniß“, fuhr der Geiſtliche fort, „man muß es ſo machen wie im Fra Diavolo.“

„Wie allenfalls?“

„Mit Liſt, Herr Adam, mit Liſt! Alle großen Räuber find ſtets nur durch die Verrätherei ihrer Geliebten gefallen, oder gefangen worden. Und ge⸗