22
gejagten Diak'), ſo einen deſperaten Seſce der ſchreibt ihm Alles.“
„Sehen Sie alſo, Frau!“—
„Ich könnte noch Manches ſagen,“ meinte Pe⸗ trenko. Die Gutsfrau ſeufzte.
„Alle dieſe Sachen werden Sie 6
„Mich?“ erwiderte Herr Antoni,„keine Idee! das unterhält mich.“
Im Hofe ſchlugen die Hunde an. Stimmen klangen durcheinander. Schwere Tritte kamen die Treppe herauf. Der Koſak öffnete die Thüre und blickte hinaus.
„Wer mag das wieder ſein?“ ſeufzte Herr Kanwizki.
„Der Michal.“—
„Was wird er wollen.“
Der Michal, ein dicker rother Pächter mit ſil⸗ bernen Ringen in den Ohren, trat ganz verſtört her⸗ ein, verneigte ſich kaum, ſondern nahm ſich gleich beim Kopfe und wiegte ihn in den Händen hin und her. „Ein großes Unglück, gnädiger Herr.“
„So ſprich, Michal, ſprich!“
„Der Folwarek“*), Gnädiger, iſt heute Nacht niedergebrannt.“
*) Kirchenſänger. **) Vorwerk, Maierhof.
.
———————


