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„Nehmt ihm die Pferde weg“, rief die Herrin ſich heftig umwendend.
„Warum— doch“, ſtotterte der Bauer entſetzt.
„Und peitſcht ihn aus dem Hofe!“
Der Koſak und der Knecht griffen nach den Kant⸗ ſchuks. Der Bauer aber ſchwang ſich raſch auf den Rücken des Handpferdes und jagte mit dem Geſpann davon.
Der junge Geiſtliche, welcher die Scene von der Treppe mit angeſehen hatte ſchüttelte den Kopf.
„Ihm nach“, befahl Frau Kanwizka, welche ihre volle Faſſung wiedergewonnen hatte,„nehmt ihm die Pferde, bringt ſie mir.“
Als ſie den jungen Geiſtlichen da ſtehen ſah, ſtieg ſie lächelnd die Stufen zu ihm hinauf;„man ärgert ſich doch unausgeſetzt in ſo einer Wirthſchaft“, ſprach ſie;„ein hübſcher Empfang für einen Gaſt. Kommen Sie!“ zugleich nahm ſie ſeinen Arm und führte ihn in das Speiſezimmer.
Da ſaß Herr Kanwizki bereits behaglich im ſchmu⸗ tzigen Schlafrock mit langem Tſchibuk beim Frühſtück.
„Aber Adam bedenke doch—“ 5
„Ich bin ſehr hungrig, meine Geliebte“, erwiderte der Gutsherr,„nehmen Sie doch Platz, Hochwürden. Hej! Petrenko! bediene den geiſtlichen Herrn.“


