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Salizische Geschichten : Novellen / von Sacher-Masoch
Entstehung
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Es iſt die Wahrheit, antwortete der junge Geiſt⸗ liche.

Iſt alle Arbeit gethan? warf der Gutsherr hin.

Nur das Holz iſt noch aus dem Walde zu fahren, ſagte der Koſak, indem er aufmerkſam die glänzenden

Stiefel des geiſtlichen Herrn betrachtete.

Wie? das Holz!

Wir haben keine Pferde gehabt.

Keine Pferde?

Nicht ein Huf.

Der Gutsherr rang die Hände und wiegte den Kopf hin und her.

Da könnte ja gleich der muer da fahren, rief Frau Celina.

Ja wirklich, ſtimmte Herr Kanwizki erleichtert bei.

Der Bauer, welcher ſich eben anſchickte, ſeine Pferde auszuſpannen, wendete nur etwas den Kopf, und machte dann die Stricke los. Er war ein Grundwirth aus Jamna und hieß Kvitka, war mittelgroß, mager, mus⸗ kulös, etwa 30 Jahre alt, ſein Geſicht mit dem in die Stirne geſchnittenen ſchwarzen Haare, den tiefliegenden Augen, dem langen Schnurrbart, dem unraſirten Kinn, machte einen grämlichen, traurigen Eindruck.

Hör' Kvitka, ſprach der Koſak,Du ſollſt in den Wald fahren.