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Wogende Nebel breiteten ſich wie ein großes trau⸗ riges Waſſer um das herrſchaftliche Schloß zu Jamna aus und flatterten zerriſſen in einzelnen wolligen Flocken an dem dicken runden Thurme deſſelben empor. Die Britſchka des Gutsherrn mit drei mageren Bauernpferden beſpannt, war wie ein Kahn herangeſchwommen und hielt nun im Hofe. Der alte Koſak Petrenko ſtand auch bereits mit verſchlafenen Augen, Stroh im Haare, am Tritte und half zuerſt dem gnädigen Herrn Adam Kanwizki heraus, und dann dem jungen Geiſtlichen, den derſelbe als Erzieher für ſeine Kinder aus Lwow*) mitgebracht hatte.
Der Alte küßte beide auf die Schulter und dann dem Geiſtlichen noch ganz beſonders die Hand.
„Das iſt alſo der Herr Vater“, ſprach er gedehnt, „für unſeren kleinen Jaſiu. O jvjoj! So ein junges Herrchen— wird die gnädige Frau eine Freude haben! Hei! Lukaſch ſchläfſt Du noch! Reiße nur die
*) Lemberg.
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