Teil eines Werkes 
2. Theil (1848)
Entstehung
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digen Herrn nicht anders als denWildſchutzengrafen und logen dabei in ihren Hals hinein allerhand ſchaͤnd⸗ liche Geſchichten und Anekdoten. Als er nun aber nach der Krankheit des Fraͤuleins von ſeiner Reiſe nach Muͤn⸗ chen zuruͤckkehrte und nun hie und da bei Jagden oder in Geſchaͤften mit dieſem und jenem der hochmuͤthi⸗ gen Herren zuſammentraf, da ſprachen ſie allmaͤlig leiſer. und ehe vier Wochen verfloſſen waren, konnten dieſelbi⸗ gen Leute ihn nicht genug loben und entdeckten alle Tage neue, furtreffliche Eigenſchaften an ihm.

Das will ich wol glauben! ſchmunzelte Bollin⸗ ger und that einen kraͤftigen Zug aus dem Bierkruge; freilich, was die Leute jetzo erſt an ihm finden und entdecken, weil er reich geworden iſt und hochgeboren, das hab' ich gekannt, als wir noch ſelbander im Walde herumſtreiften, ein paar arme Teufel, die gar oft ſich hungrig unter einen Baum zum Schlafen niederlegten. Er war immer brav, freundlich und von einer Herzens⸗ guͤte, die mir ſo wohl that, daß ich mich um keinen Preis der Welt von ihm getrennt haͤtte. Binzgo nickte beſtaͤtigend mit dem Kopfe.Wie der liebe Herr⸗ gott Alles ſo wunderbar gefuͤgt hat! ſagte er mit großer Salbung, waͤhrend er eine friſche Pfeife ſtopfte.Hätt' wahrlich niemals gedacht, daß in meinen alten Tagen noch ſo ſeltſamliche Geſchichten an mir voruͤbergehen wuͤr⸗ den! Aber hoͤrt'mal Bollinger wendete er ſich zu dieſemwas macht denn der ehrwuͤrdige Herr mit

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