Teil eines Werkes 
1. Theil (1848)
Entstehung
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werden ließ.Glotze mich nicht ſo an, Du ſtumpfes, todtes Geſicht! ſchrie der Gefolterte ploͤtzlich auf und ſein Auge gluͤhte im Feuer des Wahnſinnesich trotze Dir, ich verhoͤhne Dich! hoͤre, wie ich meine Narr⸗

heit verlache und Dich und Dein Andenken zertruͤmmere,

ewig ewig! ewig!

Und mit einem gellenden Hohngllaͤchter ſchleuderte der Unglückliche das Bildniß auf die Tiſchplatte, daß klirrend der Rahmen zerſprang und die Edelſteine auf den Fußboden rollten. Der Graf aber ſank ohnmaͤchtig in einen Seſſel.

Als er aus ſeiner Betaͤubung erwachte, blickte er wild und unſtaͤt umher Dann bedeckte er ſein Geſicht mit den Haͤnden, zwiſchen denen ein Paar heiße Thrä⸗ nen niederrieſelten. Nach einigen Minuten erhob er ſich raſch und war im Begriff, das zertruͤmmerte Bild wieder in das Schubfach zu verbergen, als er ploͤtzlich eine Ent⸗ deckung machte, die ſeine ganze Aufmerkſamkeit in An⸗ ſpruch nahm und die Eindrücke der juͤngſt vergangenen Stunde voͤllig verſcheuchte.

Durch das gewaltſame Hinſchleudern war auch die aus einem duͤnnen Holzplaͤttchen beſtehende Ruͤckſeite des Bildes in Stuͤcke geſprungen und es zeigte ſich zwiſchen dieſer und der vordern Platte ein vergelbtes, eng zuſam⸗ mengefaltetetes Papier, welches ohne Zweifel mit Abſicht hier verborgen und demnach von Wichtigkeit ſein mußte. Die Zuge des Grafen verriethen, als er das Blatt her⸗ auszog und dem Armleuchter naͤher ruͤckte, um die blaſſen,

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