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geht das Euch an, alte Biertonne!“ gegenredete Stephan, und trat dicht an ihn heran—„wenn ich nun durch's Kellerfenſter geſchaut und die Geſpenſter zwiſchen den Tonnen'rumſchleichen geſehen habe, he? was habt Ihr Euch darum zu kuͤmmern, wenn Ihr nichts davon wißt, oder'n Sonntagskind ſeid?“
Der Wirth trat haſtig einen Schritt zuruͤck und war im Begriff, um ſeine Verwirrung zu verbergen, etwas zu erwidern, als der Graf ihm zuvorkam und gebieteriſch nach der Thuͤr deutete.
„Entfernt Euch beide,“ ſagte er ſtreng—„ich bin nicht geſonnen, in meiner Gegenwart ein Gezaͤnk auf⸗ fuͤhren zu laſſen. Du, Stephan, haͤltſt noch vor Son⸗ nenaufgang die Pferde bereit, und Er“— hier wendete er ſich an den Wirth—„iſt dafuͤr verantwortlich, daß es Niemand wagt, uns auf irgend eine Weiſe zu ſtoͤ⸗ ren.“— Damit wendete er ſich, Beiden den Ruͤcken kehrend, wieder nach dem Feuer, waͤhrend Lydia ſich an⸗ ſchickte, den Thee zu bereiten. Der Wirth brummte etwas unverſtaͤndlich in den Bart und ſetzte einen Teller voll gebratenen Gefluͤgels auf den Tiſch, worauf er dem Kutſcher noch einen wilden, tuͤckiſchen Blick zuwarf und ſich dann entfernte. Stephan ſtand noch zoͤgernd an der Thuͤr, als erwarte er, von ſeinem Gebieter befragt zu werden; als dieſer aber fortwaͤhrend ſtumm in die Flam⸗ men blickte, nahm er ſchuͤchtern das Wort:„Wollen der gnaͤdige Herr mich nicht hier behalten? Es iſt in dem verdammten Hauſe wahrhaftig nicht Alles, wie es ſein


