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Die Aufrührer : Eine Erzählung aus den Zeiten des Bauernkriegs / von Fr. Rother
Entstehung
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Zum Gluck iſt ſie eine blinde Göttin, ſonſt wuͤrde ſie ſich vielleicht durch Bitten aus einem ſo ſchoͤnen Munde ruͤhren laſſen.

Hedwig errbthete.Das verſtehſt du nicht, meine Tochter!« ſagte ihr Vater ernſt.Doch vollende deine Erzaͤhlung.

Ich habe nichts mehr hinzuzuſetzen, ſchloß Hed⸗ wig,als daß ich in einem Aufzuge, der den Bewoh⸗ nern dieſer Stadt ſehr aufzufallen ſchien, hier ange⸗ langt bin, und jetzt in euren Armen alle Leiden ver⸗ geſſe, die mich betroffen haben. Aber, lieber Vater, fuhr ſie nach einer kurzen Pauſe fort,die Wonne des Wiederſehns, welche ich empfinde, erinnert mich, daß ihr dem alten Hofer und ſeiner Frau die groͤßte Gunſt erzeigen wuͤrdet, wenn Ihr ihnen erlaubtet, ihren Sohn zu beſuchen. Wenn ſie auch nicht ſeine Eltern ſind, ſo lieben ſie ihn doch, wie ihr eigenes Kind, und

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Wie? fragte der Graf.Franz Hofer iſt nicht euer Sohn? So iſt er wohl ein Verwandter von euch?

Nein, gnaͤdiger Herr, erwiederte der alte Hofer, an den dieſe Frage gerichtet war, ver iſt nur mein Pllegekind, aber wie das Fraͤulein Gott ſegne ſie geſagt hat, mir ſo lieb, wie mein eignes Fleiſch und Blut.

Er verſuchte dem Grafen daſſelbe zu erzaͤhlen, was er unſerem Helden mitgetheilt hatte. Da ihm aber hier die Worte nicht ſo gut ſloſſen, ſo forderte er