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der ganz nahen Hallig herſtellen ſollte, wenn es den beiden Männern gelang, dieſelbe zu erreichen. Die Wogen hoben das leichte Fahrzeug hoch empor, um es im nächſten Augen⸗ blick wieder in die Tiefe zu ſchleudern. Die Matroſen waren indeß tüchtige Seeleute und ihre Anſtrengungen ſchienen zuerſt mit Erfolg gekrönt zu werden. Dann aber kenterte das Boot und die Matroſen ſtürzten ins Meer.
Der Nachen trieb weit ab, ſeitwärts an der Hallig vor⸗ bei— der eine Matroſe, der beſte Schwimmer auf dem Schiffe, arbeitete ſich glücklich bis zu Rikmers Haus hin, wo er völlig erſchöpft anlangte und die gaſtlichſte Aufnahme fand. Der andere Seemann umklammerte einen Pfahl, an welchem die Kähne der Halligbewohner feſtgebunden wurden, denn er befand ſich ſchon auf dem überſchwemmten Boden der Inſel. Lange konnte er ſich dort unmöglich halten. Rikmer wäre ihm gern zu Hilfe gekommen, allein er konnt nicht be⸗ ſonders ſchwimmen und ein Boot gegen die Fluth aufbringen, war unmöglich, da es ja nicht einmal gelungen war, es mit der Fluth über Waſſer zu erhalten.
Henneke befeſtigte indeß ſtill ein ſtarkes Seil mit einem Ende an den Thürpfoſten, mit dem andern um ſeinen Leib, wies Heine und ſeine Frau an, wie ſie daſſelbe ſpäter anziehn ſollten, und ſprang in die See, dem Matroſen zu Hilfe, der ſich mit letzter Kraft gegen die andringenden Wogen hielt.
Mit zitterndem Herzen ſchauten die Seinen ihm nach. Es gelang ihm glücklich, den Seemann zu erreichen und die Rückkehr mit ihm nach ſeinem Hauſe war auch möglich, weil die Bewegung des Waſſers ſie dahin trieb. Aber er hatte


