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entgegengeſetzte von dem ſein, welchen er nehmen mußte, um ſie zu finden. Auch war es ja unmöglich, das ſich Menſchen⸗ leben in Mitten des wallenden Meeres erhalten haben konnten!
Nein, er hatte keine Hoffnung und ein unſägliches Weh zerriß das Herz des Vaters. Aber er wollte den Seinen und der armen Rikmer, die Wittwe geworden, ohne daß ſie es ahnte, noch einige Stunden der Hoffnung gönnen, ſie den Verluſt, welcher ſie unerſetzbar getroffen, noch nicht ahnen laſſen. Erfuhren ſie ihn noch immer zu zeitig! Und er hätte ſich doch unmöglich ſo beherrſchen können, daß ſie nichts merkten, wenn er daheim geblieben wäre.
Um ſeinen Kummer durch körperliche Anſtrengung zu betäuben, ruderte er haſtig weiter und hatte bald das leere Schiff erreicht, deſſen Anblick ſein Weh verdoppelte. Er gab ſeinem Fahrzeug einen Schwung, daß es ſeitwärts flog, und trieb es dann in dieſer Richtung weiter. Sein ſcharfes Auge ſtreifte über die Oberfläche des Meeres, ſo weit der Sternenſchein es überſehen ließ. Doch nichts zeigte ſich, als die Spitzen der Wellen. Entmuthigt ließ er das Ruder ſinken, und überließ den Nachen dem Spiel der Wogen. Da tönte durch die ſtille Nacht ein Klang, der nicht derſelbe war mit dem leiſen Plätſchern der See, welches der alte Seemann von jedem andern Geräuſch zu unterſcheiden wußte,
Er lauſchte angeſtrengt; leider hatte er ſich wohl geirrt, denn nur das Flüſtern der Wogen fiel in ſein Ohr. Aber nein! Ein ſtärkerer Luftzug führte ihm wieder einzelne Töne zu, die nicht vom Oeean hervorgebracht wurden. Er griff zu dem Ruder; alle ſeine Sehnen ſpannten ſich an— das
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