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ſchwimmen und dann war ja der Vater bei ihnen. So lange der noch keine ernſte Beſorgniß äußerte, hatte es keine Ge⸗ fahr. Ueberdies war ihre Hallig auch ſchon ganz nahe und er ſahe deutlich, wie die Mutter aus der Hausthür trat, ſich vor der ſinkenden Sonne die Augen mit der Hand beſchattete und nach ihnen ausſchaute. Aber jetzt plätſcherte das Waſ⸗ ſer auch ſchon um ihre Füße und es war keine Zeit zu ver⸗ lieren. Maatje keuchte athemlos, da nahm ſie der Vater wie ein kleines Kind auf den Arm und eilte, ſo ſchnell er konnte, dem nahen Lande zu. Der Knabe blieb nicht zurück und ſie betraten ihre Hallig, als ihnen das Waſſer gerade bis an die Knie ging.
„Gott ſei Dank, daß es ſo glücklich ablief!“ ſagte die Mutter, die ihnen entgegen gegangen war, aus Herzens⸗ grunde.„Ich wunderte mich ſchon lange über ener Aus⸗ bleiben und hatte keine geringe Angſt, als ich ſah, wie ſchnell das Waſſer ſtieg. Jetzt zieht raſch trockne Strümpfe an, beſonders du, Maatje!“
Als Alle um den Theetiſch ſaßen und des eben Erlebte erzählt und durchgeſprochen war, ſagte der Vater:„Laßt Euch das zur Warnung dienen, Kinder. Ich bin gewiß nicht zaghaft, aber ich will lieber im Sturm in einer Nußſchale von Schiff draußen im offnen Meer ſein, als bei ſteigender Fluth Schlicklaufen. Das iſt eine gefährliche Sache und geht nicht immer ſo gut ab, wie heute.“
„Und vergeßt nicht, Gott zu danken, daß er euch aus der Gefahr rettete, in die ihr durch eigene Schuld gerathen
ſeid!“ ermahnte die Großmutter.
Das Heu wurde übrigens zum Wintervorrath neben das


