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gegen ſich ſelbſt. Der Verſtorbene hatte Marynia geliebt, das umgab ſie in den Augen der verzweifelnden Mutter mit einem Nimbus und dann weinte auch ſie um ihn, und dieſe Gemeinſamkeit des Schmerzes wob ein inniges Band zwiſchen Beiden.
Frau Dziekonska fürchtete, Marynia's Geſundheit werde durch ihren Verkehr mit der Gräfin leiden, denn es war ſelbſt für einen Unbetheiligten unmöglich, den Ausbrüchen ihrer Seelenqual ohne Erſchütterung zuzuſe⸗ hen. Doch konnte ſie der gebeugten Frau den Troſt nicht verſagen, welchen ihr die Gegenwart des jungen Mäd⸗ chens gewährte; ſo war denn Marynia oft im Hauſe der Gräfin.
Palowski konnte noch immer das Bett nicht ver⸗ laſſen und Jadwiga war ſeine aufmerkſame Wärterin. Frau Strzelno kam wenig mit ihnen in Berührung, Jadwiga's Anblick that ihr weh und der Graf mußte geſchont werden.


