daraus, ſondern murmelte nur in ſich hinein:„Soll ich mit— auch gut; was liegt mir daran, ob es heute oder ein ander Mal geſchieht! Hat Arems Frau damals doch auch mit müſſen, und war jünger wie ich!“
Sie kauerte ſich wie zum Schlaf in eine Ecke, ſtand aber wieder auf, als Galgals tiefe Athemzüge ſie überzeugten, daß er feſt eingeſchlafen ſei. Mit eben ſo großer Geſchick⸗ lichkeit als Vorſicht warf ſie um die Hände und Füße Gal⸗ gals und der Koſaken Lederſchlingen und befeſtigte dieſelben an den Balken, woraus die Hütte beſtand. Dann zündete ſie an der Lampe dürres Gras an und ſteckte es an verſchiede⸗ nen Stellen unter das Dach und zwiſchen die Baumſtämme, welche den Fußboden bildeten. Das naſſe Stroh des Daches wollte nicht ſogleich brennen, der Fußboden aber war trocken und fing raſch Feuer. Dabei bedauerte ſie lebhaft, daß Bruder Baſil nicht in derſelben Hütte ſchlief und alſo ihrer Rache entging.
Schon während ſie ihre Feinde und Opfer feſſelte, war draußen ein Geräuſch entſtanden. Kutſchiniz hatte ſich, der Verabredung gemäß, herangeſchlichen und nahm die Leitern fort, welche zu den Balaganen führten, auf denen ſich Ko⸗ ſaken befanden. Er wußte nicht, daß Saagſchehm noch oben war und ſie gab ihm auch kein Zeichen ihrer Anweſenheit, Galgal lag vor dem Eingange— ſie wollte ihn nicht er⸗ wecken, damit nicht vorzeitig Lärm entſtünde.
Kutſchiniz kehrte zu den Uebrigen zurück, die ängſtlich, doch vergebens, der alten Frau harrten. Paſuitſch machte ſich Vorwürfe, daß ſie dieſelbe nicht wieder ihren Willen mitgenommen hatte, und zuletzt brach ſie mit Feodor und
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