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Alexei und Aphaka oder die Kamtschadalen / von Marie Roskowska
Entstehung
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Kamtſchadalen, ſich, wie dieſe, mit einem baldigen Wieder⸗

ſo ließ ſich ja im künftigen Winter, wie der heimtückiſche

133 des Gouverneurs nicht erſtreckte, nach dem Oſtrog am Oſer⸗ naia, wo ſie vor allen Nachſtellungen ſicher waren. Der Ab⸗ ſchied der beiden jungen Leute von ihren Verwandten und bisherigen Beſchützern war der herzlichſte von der Welt und wurde deſſen Weh nur durch die frohe Ausſicht auf ein bal⸗ diges und glückliches Wiederſehen gemildert. Von der mehr oder weniger günſtigen Aufnahme der vorliegenden Erzäh⸗ lung bei unſern jungen Leſern wird es abhängen, ob eine Fortſetzung derſelben ſpäter folgen ſolle oder nicht. Vor⸗ läufig nimmt die Verfaſſerin von den jungen Leſern eben ſo herzlichen Abſchied, als Alexei und Feodor von den wackern

ſehen ſchmeichelnd. Wenn Kosko einen Theil des Pelzwerks geliefert hatte, wofür ihm Vergeſſenheit des Geſchehenen verſprochen worden,

Gouverneur bei ſich meinte, leicht ein Vorwand finden, um den Vertrag zu brechen und Rache zu nehmen; es mußte nur die günſtige Gelegenheit abgewartet werden. Natürlich hatten weder Kosko noch Baſil eine Ahnung von dieſem treuloſen Hintergedanken.

Kosko brachte Alexei und Feodor, als die Wunde des Letztern geheilt war und Beide herzlichen Abſchied von Allen genommen hatten, nach dem Oſtrog am Oſernaia, denn auf ſie erſtreckte ſich nicht die Vergebung des Ruſſen. Da ſie im Augenblick Alle außer Gefahr ſind, wollen wir vorläufig von ihnen Abſchied nehmen.