von armen, unbedeutenden Eltern a umte, wußte man jedoch, denn einige alte Leute, unter ihnen Saagſchehm, hatten dieſelben gekannt.
Sein erſtes Auftreten im Dorf war zwar einer Braut⸗ werbung nicht günſtig, indeß beruhigte ihn die Freundlichkeit, welche die gutmüthige Tſchekawa ihm bei ſeinem Unfall be⸗ wies, denn auf ſie hatte er ſeine Augen geworfen; das wurde Allen bald klar. Einige lachten über ſeine Eitelkeit und ſei⸗ nen Hochmuth, Andere ärgerten ſich darüber, die alte Saag⸗ ſchehm aber gerieth in ſo heftige Entrüſtung, wie Tſchekawa ſelber, oder wie Feodor, doch machte ſie ihrem Unwillen viel offener Luft, als die Uebrigen.
Der Vater durfte nach dem herkömmlichen Gebrauch, ſeine Tochter dem Mann nicht verweigern, der um ſie dienen wollte, das Mädchen ſelbſt konnte jedoch verlangen, daß der Freier fortgehe, wenn er ihr nicht gefiel. Tſchekawa that dies, ſobald ſie Galgals Abſichten merkte, und Kosko, als Haupt der Familie ſagte es ihm, als er einſt zufällig mit ihm und Saagſchehm, allein war. Er ſprach ſchonend und rückſichtsvoll; da Galgal ihm jedoch nicht recht glauben wollte, miſchte ſich die alte Frau hinein und brachte ihn auch, trotz der Geläufigkeit ſeiner Zunge, ſehr ſchnell zum Schwei⸗ gen, indem ſie alle Schimpfworte der itelmeniſchen Sprache über ihn ausſchüttete. Sie nannte ihn Rabe, Fuchs, Wald⸗ teufel und Erhängter; ſagte ihm, er füttere alle Teufel in ſich, was einen unmäßigen Eſſer bezeichnete; endlich raffte ſie die ganze Geringſchätzung und Verachtung, die ſie gegen ihn hegte, zuſammen und fragte im wegwerfendſten Tone:
„Wo warſt du, Menſch, als ich und meine Vorfahren
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