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täglich den Bedarf aus dem Walde holte; daher waren rothe, triefende Augen ſehr häufig.
Kutſchiniz Tſchekawa's Vater, holte eben das Holz zu morgen, ſeine Kinder ſpielten mit Pikankur, während Tſche⸗ kawa fleißig an dem Saum einer Kuklanka nähte, die für Feodor beſtimmt war. Statt des Zwirns bediente ſie ſich der langen Haare vom Halſe des Rennthiers; Nähnadeln, aber natürlich nicht ſehr feine, erhielten die Itelmenen durch Tauſch von den Koſaken. Vor der Ankunft derſelben hat⸗ ten ſie die Nadeln von den Japaneſen eingetauſcht, die ſeit ungefähr 150 Jahren eine, allerdings ſehr unbedeutende Handelsverbindung mit Kamtſchatka unterhalten hatten, deren Hauptartikel ſo ſehr die Nähnadeln waren, daß die Japaneſen Sühſemen(Nadler) genannt wurden.
Die Großmutter ſpaltete dürre Neſſeln mit einer Muſchel, ſchälte die holzige Rinde mit den Zähnen ab und ſchlug die Faſern mit einem Stock, worauf ſie dieſelben unter einem ſteten Anfeuchten der flachen Hand zwiſchen den Fingern in lange Fäden zuſammendrehte, und dieſe in Knäule aufwand; mehrfach übereinander gelegt, verbrauchte Alexei die Fäden zu ſeinem Netz.
An der See wuchs ein hohes Gras, deſſen Halm unſerm Korn glich. Das Stroh wurde zum Dach der Sommer⸗ wohnungen, zu Decken und vielem Andern benutzt; Aphaka flocht eben daraus auf Fiſchbein, zu ihrem Nähgeräth, ein zierliches Körbchen, das ſie mit feuerroth gefärbten See⸗ hundshaaren, die allgemein ſehr geſchätzt wurden, recht nied⸗
lich verzierte. Ihre Mutter flocht aus demſelben Gras einen
Regenmantel für den Sommer; dieſe Kleidungsſtücke waren


