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Statt des Tiſchtuchs und der Servietten dienten feine Strohmatten. Die vornehmſten Gäſte, unter ihnen Alexei und Feodor, erhielten zinnerne Teller und eben ſolche Löffel; die Andern bekamen hölzerne Teller und Löffel; ſtatt der
Gabeln bediente ſich Jeder ſeiner Finger. Als Getränk er⸗
ſchien nur eiskaltes Waſſer in zierlichen Fiſchbeingefäßen; Salz gab es nicht: die Itelmenen verſchmähten es, ihre Speiſen damit zu würzen.
Auf glatten Bretern, die rings herum einen Rand hat⸗ ten, wie unſre Präſentirteller, lagen Quappen, Lachſe, Forellen und andre Fiſche von rieſiger Größe und außer⸗ ordentlich gutem Geſchmack. Dann gab es Seekrebſe, Brei von Lilienzwiebeln und verſchiedene Gemüſe, ferner Haſen, Murmelthiere, wilde Enten und allerlei wildes Geflügel, auch Piroggen von Borſa und mehrere Gemengſel von ver⸗ ſchiedenen Kräutern, Wurzeln und Beeren, größtentheils mit Fiſchfett ſehr delikat zubereitet. In einer großen, hölzernen Schüſſel ſtand die Brühe von einer Sorte kleiner Fiſchchen, die nicht gegeſſen wurden, deren Brühe aber der Hühnerſuppe ſehr ähnlich ſchmeckte; in einigen andern Schüſſeln war Waſſer auf Slatkadrawa aufgegoſſen und Jeder nahm zwiſchen den andern Speiſen einige Löffel von dieſem ſüßen Waſſer. Getrocknete Fiſche fehlten nicht, auch nicht eine Art weißen Thons, der, mit ein wenig Waſſer zerrieben, wie Sahne ſchmeckte. Um dies für die Kamtſchadalen wahrhaft luculliſche Mahl zu vervollſtändigen, erſchienen natürlich auch die beliebten„ſauern“ Fiſchköpfe, welche die ganze Hütte für alle echt itelmeniſchen Naſen ſehr lieblich parfümirten. Außerdem war da noch ein anderes Gericht: die Haut eines


