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und Baiern ſtarb zwar bald nach dem Beginn der Feindſeligkeiten, hinterließ aber einen unmün⸗ digen Knaben, den nachmaligen Heinrich den Löwen, für den Heinrichs Bruder, Welf VIL. jetzt in die Schranken trat. Als Konrad das Städt⸗ chen Weinsberg belagerte, wurde der Ruf:„Hie Welf, Hie Waiblinger“ zuerſt gehört. Weins⸗ berg mußte ſich ergeben, und als Konrad den Weibern der Stadt geſtattete, mit dem, was ihnen am liebſten ſei, abziehen zu dürfen, nahmen ſämmtliche Frauen ihre Männer auf den Rücken und trugen ſie aus der Stadt.
Richard ſtand neben Kaiſer Konrad, als dieſer Zug ſich aus den Thoren der Stadt näherte, und war glücklich in der Ueberzeugung, daß ſeine Wolfhilt in ähnlichem Falle nicht anders gehan⸗ delt haben würde.
Es würde uns zu ſehr ins Einzelne führen, wenn wir Richards weiteres Schickſal verfolgen wollten. Er theilte mit Konrad, in deſſen Nähe er vielfach war, alle ernſten und guten Tage⸗ und als dieſer ſtarb, ſah er in dem jungen Fried⸗ rich(Barbaroſſa) den vierten Kaiſer auf d


