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nicht zaghaft, das wißt Ihr, aber es giebt We⸗ ſen, denen man aus dem Wege gehen muß!“
Gottfried von Kappenberg war ein tapferer Mann, das mußten ihm auch ſeine Feinde laſſen. Bei aller Tapferkeit und Frömmigkeit aber war er doch durchaus von dem Aberglauben ſeiner Zeit befangen, und dieſer flößte ihm hier einen Schauer vor Hexen oder überirdiſchen Weſen ein, gegen welche alle Ritterſchaft und Tapferkeit zu Schan⸗ den wurde. Anders aber dachte ſein Gefährte. Ihn trieb die jugendliche Neugier, jene Weſen näher zu betrachten und ein gewiſſes Grauen, deſſen er ſich allerdings auch nicht erwehren konnte, verſtärkte den Reiz noch mehr. Trotz des ältern Gefährten Abmahnungen, ſetzte es Richard daher durch, daß beide ihre Pferde an einen Baum banden und den Hügel hinan ſtiegen, wobei der vernünftige Grund den Ausſchlag gab, daß man auf dieſe Weiſe vielleicht Auskunft über den rech⸗ ten Weg erhalten werde.
Richard eilte, gedeckt vom Schatten einiger großer Felsſtücke, den Hügel empor, während Gottfried langſamer folgte. Auf dem Gipfel des
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