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„Nein,“ rief er,„nein, Gottfried! Es geht nicht länger, ich kann meine Gedanken nicht länger verſchweigen, ich muß aufrichtig ſein! Ich mag mich nicht zum Opfer der Politik hingeben, und Luitgart ſoll es auch nicht ſein! Ueberdies— ich fühle nichts für ſie, ich kann mich nicht über⸗ reden, daß ich ſie lieben, noch das Fräulein glücklich machen könnte. Ich habe noch keine Luſt zum Heirathen. Ferner aber will ich nicht einen Mann zum Schwiegervater haben, deſſen Wildheit, deſſen Geſinnung, deſſen Thaten mir Abſcheu einflößen, und den ich— kurz und gut— aufs bitterſte haſſe! Gottfried, verzeiht mir, der Graf Arnsberg iſt Eures Weibes Vater— Ihr mit Eurer Lammesfrömmigkeit könnt mit dieſem ſchrecklichen Menſchen auskommen, ich aber könnte es niemals! Es könnte zwiſchen uns zum Aerg⸗ ſten kommen!“
„Ihr erſchreckt mich, junger Mann! Und doch habt Ihr recht. Nur darin nicht, daß Ihr meint, ich würde in meiner ruhigen Sinnesart immer mit dem Vater meiner Judith in gutem Einvernehmen leben! Gott ſei's geklagt, wir ſind


