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mir die Pforten der Ewigkeit! Ich erkuͤhnte mich den Geſetzen der Natur Trotz zu bieten, und ſie verſpottete meine thoͤrichten Raͤnke! O, Du unbeſiegbares Schickſal, wie ſtrafſt du meine Irrthuͤmer! Wiſſet ungluͤckliche Kinder, die ich nicht zu trennen vermochte; Don Francisco war ener Bruder, und ihr Alle ſeyd die Kinder des ungluͤckſeligen Don Narcis!“
Leichenblaß und ohnmaͤchtig ſank Almaide, bei dieſem furchtbaren Geſtaͤndniß, auf den Grab⸗ ſtein nieder. Ich und die weinenden Kloſterfrauen eilten ihr zu Huͤlfe. Wir brachten ſie ins Leben zuruͤck; ſobald ſie mich aber erblickte, ſtieß ſie mich heftig von ſich und rief:„Laß mich! o, laß mich ſterben! Ich will meinen Geiſt auf dem Grabmahl aushauchen, neben welchem ich ſchwur Deine Schweſter zu ſeyn! Ach! mußte mein Schwur auf dieſe Weiſe erfuͤllt werden? O! traurige Ahnung, o! geheimer Naturtrieb, die ihr zu meinem Inneren redetet, warum gab ich euch nicht Gehoͤr?“ In voller Verzweiflung, ihr Geſicht auf den Boden druͤckend, ſtieß ſie herzzerreißende Schmerzenstoͤne aus.
Woher nimmt das Leben die Kraft, ſo ſchrecklichen Stuͤrmen zu widerſtehen? Warum


