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Liebe zum Frieden machten. Viele Landleute haͤtten aufgehoͤrt, Beiſteuer an Lebensmitteln zu bringen, und nur Almaidens Freigebigkeit ſchutze ſie vor dem grählichſten Mangel. Car⸗ los uͤberreichte Almaiden ein Schreiben von Don Manuel, das die Geſchichte ſeines Le⸗
bens, waͤhrend ſeiner vierjährigen Verbannung⸗
enthielt.
Nach einigen Stunden reiſte der Zigen⸗ ner wieder ab, um den Zweck ſeiner Sen⸗ dung zu erfuͤllen. Er ſollte ins Floſter zu⸗ ruͤckkehren, ehe er es wagte, ſich wieder in Gi⸗ rona einzuſchleichen. Mit thraͤnenden Augen und gepreßtem Herzen, druͤckte Almaide die Schriftzuͤge des Geliebten an ihre Lippen. Seine Handſchrift enthielt Folgendes:
„Wandelſt Du noch auf dieſer Erde, meine ſuͤße, theuere Almaide? Du, die ein⸗ zige Hoffnung meines Lebens! Iſt es wahr, daß Du nicht unter dem Schwerte der Barba— ren, die ich bekaͤmpfe, gefallen biſt? Ach! ich
traue meinen Ahnungen; der Stoß der Dein Herz getroffen haͤtte, wuͤrde auch das
meinige durchbohrt haben! Meine Seele waͤre


