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Herz wuͤrde durchbohren muͤſſen, als Töne, die von der Kapelle herzukommen ſchienen, ſein Ohr erreichten, und ſeine Beſorgniſſe zum Theil minderten. Um dahin zu gelangen, ging er durch den Speiſeſaal der frommen Schweſtern, den nur eine ſpaͤrlich brennende Lampe erleuchtete. Einige harte, trockene Stuͤ⸗ cke ſchwarzes Brot, die auf den verſchiedenen Plaͤtzen der Schweſtern vertheilt lagen, bewie⸗ ſen zwar ihre Armuth, aber auch ihr Daſeyn. Endlich fand er ſie an den Fuͤßen des Altars verſammelt, wo ſie Gott fuͤr ſeine Barmher— zigkeit und Gnade dankten. In ihrer Mitte gläͤnzte Almaide wie eine ſchoͤne Blume, die ſich nach einem Ungewitter in den Strahlen der Sonne entfaltete.
Carlos war den Schweſtern bekannt. Sie erzaͤhlten ihm, die Franzoſen hätten ihr Klo⸗ ſter verſchont, und ihnen eine Schutzwache un— ter der Bedingung gegeben, keine feindliche Ab⸗ theilung freiwillig ins Kloſter aufzunehmen. Die Erfullung dieſer Bedingung habe ihnen ſeither viele Drangſale verurſacht, von denen die ge⸗ ringſten die Drohungen einiger Guerilla⸗Haͤupt⸗ linge wären, die ihnen Vorwuͤrfe uͤber ihre


