—
einem der Ruheplaͤtze, die zu der Wohnung des Gottes des Friedens fuͤhren, aufzupflanzen. Die Verheerungen, welche dieſes Geſchutz unter den Reihen der franzoſiſchen Krieger anrichte— te, verfuͤhrten jedoch die Belagerten zu dem Wahnglauben, der Gott des Friedens habe ſich in den des Krieges verwandelt.
Eine Art von Waffenruhe, uͤber die man keine eigentliche Uebereinkunft getroffen hatte, verminderte auf einige Zeit die Muͤhſeligkeiten der Belagerung, und waͤhrend man ſich gegen⸗ ſeitig auf einen entſcheidenden Schlag vorbe— reitete, und die Bewohner des ungluͤcklichen Gironas friſchen Athem ſchoͤpften, unterbrach, beim Aufgang der Sdnne, der Donner des auf der Terraſſe der Cathedrale aufgepflanzten Geſchuͤtzes, jene allgemeine Waffenruhe. Als⸗ bald gerieth das franzoͤſiſche, auf ſeiner Hut ſtehende, Heer in Bewegung. Es ſah, daß ſich die Thore des Tempels oͤffneten, und eine große Menſchenmaſſe umherzog. Die Krieger eilten zu den Waffen, und hielten ſich zur Ver⸗ theidigung bereit.
Indeſſen bedeckten, unter dem Krachen der Feuerſchluͤnde, Soldaten, Buͤrger, Prieſter,
5


