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mit dem ſußen Duft der Blumen vermiſchen, welche man vor den Sinnbildern der Gottheit ausſtreut. Alle geiſtlichen Bruͤderſchaften ver— ſammlen ſich, und wandeln, nebſt dem Volk, vor oder hinter dem heiligen Greis, der den lebendigen Gott in ſeinen Haͤnden haͤlt. An dieſem Tage offneten ſich die Thore der Cathe⸗ drale, und die Feierlichkeit begann.
Dieſe Cathedrale der Stadt Girona,— ein uraltes Denkmahl der Baukunſt— liegt auf der Spitze eines Hugels. Hundert ſehr breite, durch verſchiedene Ruheplaͤtze unterbro⸗ chene, Stufen fuͤhren die Glaͤubigen zu dem Haupteingang, von dem man eine herrliche Ausſicht uͤber eine unermeßlich weite Ebene ge— nießt. Von allen Punkten dieſer Ebene er⸗ blickt man die hohen Stufen, und der Tempel ſelbſt ragt uͤber ſie empor, wie die Baſilika der Peterskirche in Rom ſich uͤber die ſie um⸗ ringenden Pallaͤſte erhebt. Das Gebaͤude iſt von Granit und ſeine Thore ſind von Erz. Die Anſtalten zur Vertheidigung der Stadt konnten nicht dieſen Zufluchtsort der frommen Beter verſchonen, und das Kapitel hatte er⸗ kaubt, eine Batterie von grobem Geſchuͤtz auf


