rigkeit, alles dieſes bewies deutlich, daß ſein Zweck ganz verſchieden von dem der uͤbrigen Streiter ſey, und daß eine andere Hoffnung ihn zum Kampf begeiſtere. Ein anhaltender und herzzerreißender Schmerzensruf erſchallte, als ein mit dem Kreuz bewaffneter Moͤnch folgende Worte ausrief:„Weinet, meine Bruͤder, und rächet ſie! Rachet den Gott, den ſie beleidigten! Der hoͤchſte Frevel wurde veruͤbt! Keiner der Toͤchter des heiligen Franciscus wollte ihren kirchenſchaͤnderiſchen Haͤnden entrinnen! Alle erwarteten und em⸗ pfingen den Tod an der heiligen Schädelſtaͤtte! Dort, zu den Fuͤßen des Gekreuzigten liegen ihre irdiſchen Huͤllen, ohne noch von der Erde bedeckt zu ſeyn! Rächet ſie! Raͤchet den Gott, der auf euch herabſchaut!“
Von dieſem ünſeligen Augenblick an legte der junge Krieger, hingeriſſen von einer un⸗ baͤndigen Wuth, Beweiſe einer unglaublichen Kuͤhnheit an den Tag. Weder Furcht, noch Gefahr vermochten ſeine Seele zu ſchrecken. Er ſuchte die letztere aller Orten auf, um ihr die Stirne zu bieten. Er begehrte den Tod, der vor ſeiner Tapferkeit zu fliehen ſchien.
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