Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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die er durch ſein Betragen verdiene. Er nahm ſeinen Degen und folgte der Duenna.

Auf die geheimnißvollſte Weiſe in das Zimmer der Maraquiſin eingefuͤhrt, ſtand er vor ihr, ehe er noch Zeit gewann, ſeine Ge⸗ danken zu ordnen. Donna Pepita, die kein Mittel ihm zu gefallen vernachlaͤſſigen wollte, hatte ſich mit allen ihren Reizen gewaffnet. Die ſchoͤnſten und beſtgewaͤhlteſten Gewaͤnder hoben ihren nymphenaͤhnlichen Wuchs. Ein goldnes Netz bedeckte ihre ſchoͤnen, mit ge⸗ ſchmackvoller Nachlaͤſſigkeit geordneten Haare, zwiſchen denen die blendend weiße Stirne her vorglaͤnzte, und die dann in langen, das Ebenholz beſchaͤmenden Locken, auf den alaba ſteraͤhnlichen Hals herabrollten. Ein leichter Schleier ließ die ſchoͤnen Formen mehr erra then, als daß er ſie haͤtte verſtecken ſollen.

Das halbdunkle Zimmer war mit den wohlrie⸗

chendſten Blumen geſchmuͤckt. Auf einem Ru⸗ hebette, halb liegend, halb ſitzend, ſtuͤtzte die ſchoͤne Pepita ihr niedliches Koͤpfchen, in ſchmachtender Stellung, auf ihre ſchneeweiße Hand. Wie man den Grafen anmeldete, ſchrack ſie zuſammen, wollte ſich erheben, ſank