——
—
gab er ſchweigend nach, und ſuchte durch neue Opfer Klagen zu ſtillen, die ſein Herz zerriſſen. Seine unverzeihliche Schwaͤche ließ ſeiner Gat⸗ tin die Waffen, die ſie gegen ihn gebrauchte, in den Haͤnden. Der Contraſt ſeines vorigen Wohlſtandes mit dem Mangel, den er voraus ſah, erfuͤllte ihn mit unbeſiegbarem Schrecken.
Er ſuchte ſich ſelbſt zu vermeiden, und ſein
Auge wagte nicht, den Abgrund zu meſſen, in
den ihn ſeine uͤbertriebene Nachgiebigkeit hin⸗
abzog.
Der unvermeidliche Sturz erfolgte. Der faſt gaͤnzliche Verluſt ſeines Vermoͤgens vollen⸗ dete das Ungluͤck des Grafen d'Arenis del Mar, und was ſein Herz noch empfindlicher verwundete, war die wenige Theilnahme ſeiner liebloſen Gattin, der er ſo große Opfer ge⸗ bracht hatte. Anſtatt ihm mit Troſt beizuſte⸗ hen, befliß ſie ſich vielmehr, ihm alle Vorwuͤr⸗
fe, der durch den Bankerot des Grafen erbit⸗
terten Glaͤubiger, in den ſchwaͤrzeſten Farben zu hinterbringen. Nur zu ſpaͤt erkannte er, wie ſehr er ſich in dem Charakter und den Gefuͤhlen der Frau, die er uͤber Alles liebte,


