Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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Don Narcis, den ſichtlich wichtige Ge⸗ danken beſchaͤftigten, antwortete ſeiner Tochter nicht. Seine Unruhe verrieth ein Gefuͤhl, das ihn zum Vertrauen zu draͤngen ſchien, und dennoch ſchwieg er. Almaide gewahrte, daß er muͤhſam mit ſich ſelbſt kaͤmpfte. Sie ſchoͤpfte einige Hoffnung; aber der Stolz beſiegte die Regungen der Natur. Er beklagte ſich bitter uͤber ihren Unglauben, an die Nothwendigkeit der Maasregeln, bei denen er durchaus beharren muͤſſe. Er ſeufzte uber ihre Zweifel an ſeiner Groß⸗ muth, an ſeiner freigebigen Zärtlichkeit gegen mich, die ihm nunmehr zur Pflicht, und ſei⸗ nem Herzen zum Beduͤrfniß geworden ſey. Dein angenommener Bruder, fuͤgte er hinzu,wird ſich in Mattaro einſchiffen. Er geht einer ehrenvollen Laufbahn entgegen⸗ Mein Schutz folgt ihm in beide Hemisphaͤren. Verlangt er aber dein Gluͤck, achtet er das er graute Haar ſeines Wohlthaͤters, ſo muß er dich vergeſſen; und auch du, liebe Tochter, mußt ihn aus deinem Gedaͤchtniß verbannen. Der freie Wille darf und kann nicht der Skla⸗ ve unſerer Leidenſchaften ſeyn, und der gluͤckli⸗ che Erfolg unſerer Handlungen haͤngt ſtets von