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Wie vermoͤchte ich die Gefuͤhle dieſes Augenblicks zu ſchildern? Noch einmal ver⸗ nahm ich die Toͤne der ſuͤßen Stimme, die ins Innerſte meines Herzens drangen. Noch einmal war es mir geſtattet, die ſchoͤnen Au⸗ gen zu bewundern, in deenn ſich ihre reine Seele ſpiegelte; dieſe reizende, ausdrucksvolle Phyſiognomie; dieſer Mund, auf dem noch vor kurzem das geiſtreichſte Lächeln ſchwebte; dieſes herrliche Incarnat, das die zarteſte Verſchaͤmtheit hervorbrachte, welche die Em⸗ pfindungen ihres Herzens verrieth und die des meinigen erhoͤhte, da ich ſie wechſelſeitig fand. Ich beugte mein Knie vor der herrlichen Ge⸗ ſtalt. Ich uͤberließ mich dem nie geſättigten Vergnuͤgen, ſie zu ſehen, ſie anzuhoͤren. Ich vergaß die ganze Welt. Nichts erinnerte mich an meine verletzte Pflicht, noch an meine ver⸗ ſchwundenen Hoffnungen. Ich vergaß, daß wir nur uͤber einen Tag zu gebieten hatten. Ich empfand blos das Gluͤck geliebt zu ſeyn!
Almaide entriß mich bald dieſem Ent⸗
zuͤcken, in dem ich mein ganzes Leben ge⸗
wuͤnſcht haͤtte zu bleiben. Sie liebte mich zwar ſo ſehr als man im Stande iſt zu lie⸗
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