Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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erblickte, entzog er ſich dem Kreis ſeiner Zuhoͤ⸗ rer, fuͤhrte ſchnell mein Pferd herbei und lief dieſem mit ſeiner gewoͤhnlichen Behendigkeit vorauf. Ehe ich ihm folgte, theilte ich noch einige kleine Beweiſe meines Dankes unter die guten Menſchen, die uns mit ſo ruͤhrender Herzlichkeit aufgenommen hatten, und holte dann meinen Fuͤhrer an dem Eingang eines faſt ungangbaren Hohlweges wieder ein.

Die Schwierigkeiten dieſes Paſſes, die zahlreichen Windungen des Fußpfades, denen ich folgen mußte, die Hinderniſſe die ich zu uͤberwinden hatte, das Grauſen von einem wuͤ⸗ ſten, unfruchtbaren Erdſtrich, der alle Spuren einer großen Naturumwaͤlzung an ſich trug, eine wilde, bald uͤppig wuchernde, bald ver— dorrte Vegetation, mit Moos bedeckte Höhlen, in die nie ein Sonnenſtrahl drang, und aus denen truͤbe Quellen floſſen, welche gefährliche Suͤmpfe bildeten, und der gaͤnzliche Mangel an Cultur, alles dieſes erregte meine Auf⸗ merkſamkeit, und lenkte ſie dann auf mei— nen wunderlichen Fuͤhrer. Die Erinnerung an die ſonderbare Ehrerbietung welche der alte Schaͤfer mir bezeigte, zerſtreute meine gewohn⸗

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