ſo war es doch gewiß, daß er, ſo bald er mich verließ, ſein Pferd forderte, und ſeinen
Entſchluß kund that, mich nicht wieder zu ſe— hen. Mit vieler Guͤte bot mir mein ehrwuͤr⸗ diger Hauswirth ſeine Dienſte an, und ge— ruͤhrt von meinem außerordentlichen Kummer, verdoppelte er ſeine Aufmerkſamkeit, um, wie er ſich ausdruͤckte, mir eine Trennung, die ich haͤtte vorausſehen muͤſſen, leichter tragen zu helfen. Er ſah in meinem Schmerz nichts anders, als eine wirklich kindliche Zaͤrtlichkeit, die ich fuͤr meinen trefflichen Vormund hege, und ermunterte mich, dieſe, ſelbſt aus Liebe zu dem wuͤrdigen Gegenſtand derſelben, zu maͤßi⸗ gen. Ach! waͤre der gute Mann im Stande geweſen, in dieſem bittern, verwundeten Her⸗ zen zu leſen, ſo würde er erroͤthet ſeyn, dasje— nige auf Rechnung der Tußend zu ſetzen, was nur die Frucht aufgeregter Leidenſchaften war. Ich konnte mir die Meinung nicht aus⸗ reden, daß die pioͤtzliche Abreiſe des Don Narcis nicht vorher berechnet geweſen ſey, und dazu beitragen ſollte, mich in gaͤnzlicher Ungewißheit uͤber Almaidens Schickſal und


