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Schmerzen zu lindern? Stets mit Almaiden beſchaͤftiget, von ihrem Bilde, gleich einer Aegide, gegen die Lockungen der Leidenſchaften geſchuͤtzt, war es denn ſo ganz ſicher, daß mei⸗ nem edlen Ehrgeiz jede Gunſt des Zufalls wuͤrde verſagt werden? Der Ehrgeiz verdirbt gemeine Seelen und erniedrigt ſich mit ihnen; aber er erhebt große Gemuͤther, und vielleicht dem dunkeln Leben entrinnend, in welches das Schickſal meine Geburt gehuͤllt hatte, wuͤrden die Eitern, die mich dazu verdammten, ſich gluͤcklich fuͤhlen, mich anzuerkennen, mich zu ſich zu erheben, und mich mit meiner Gelieb⸗ ten zu vereinigen. War der Zweck, den ich mir zu erreichen vorſetzte, kein Hirngeſpinnſt, ſo verdiente er mein ganzes Beſtreben, und war es wohl werth, daß ich der Pein meines Herzens widerſtehe, um blos in dem Gedanken an die Zukunft zu leben.
Vergeblich hoffte ich auf eine abermalige Zuſammenkunft mit Don Narcis. Es ſey nun, daß er entweder die Folgen einer zweiten Unterredung fuͤrchtete und ſeinem eigenen Ge⸗ fuͤhl mißtraute, oder daß ein unerwarteter Vor— fall ihn abrief, wie Sennor Valdes verſicherte,
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