Deinigen.“ Und hierauf erzaͤhlte ich ihr, mit gelaͤufiger Zunge, meinen gluͤcklichen Erfolg in der Pruͤfung, meine Beſorgniſſe vor der Preis vertheilung, mein Entzuͤcken, wie ich mich auf— rufen hoͤrte,— denn ich hätte ſie in Gedanken ſchon mit meinen ſchoͤnſten Blumen geſchmuͤckt, und vor Freude ſtrahlend geſehen,— meine, durch Salvador vereitelte Flucht aus dem golde⸗ nen Brunnen, und meine neue, mir von mei— nem Vormund mitgetheilte, Beſtimmung. Almaide horchte aufmerkſam auf mein Ge— plauder. Sie laͤchelte uͤber die Reden, welche meine Bewunderung ihrer Perſon ſchilderten, aber mein ganzes Beſtreben konnte nicht die Traurigkeit verſcheuchen, welche ſich ihrer bemei⸗ ſtert hatte. Vergeblich wollte ich die Urſache da— von erforſchen. Der Tag verſtrich unter gegen⸗ ſeitigem Mißbehagen. Don Narcis ſchloß ſich zum zweitenmale mit mir ein, und ich ſah mei⸗ ne Schweſter, den ganzen Abend hindurch, nicht wieder. Am anderen Morgen war mein Vor⸗ mund abgereiſt, und Alles um uns her ſchien zur gewoͤhnlichen Ordnung zuruͤckzukehren. Almaide war ein Jahr juͤnger als ich; aber ihre aufkeimende Vernunft ſah weiter als
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