Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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Ich druͤckte mich mit einer Waͤrme aus,

die Anfangs meinen Vormund zu uͤberraſchen ſchien; aber bald erwiederte er mir mit eini er Strenge:Dies ſind knabenhafte Ueber⸗ Und wer ſagte dir, daß Almaide von ihrem Vater verſtoßen ſey? Ich unterbrach ihn.Wie, ſagte ich,ſollte

dieſer Vater ein weniger grauſames Herz fuͤr

meine Schweſter haben als fuͤr ſeinen Sohn? Der Himmel ſey dafuͤr geprieſen!. Ich verzeihe ihm ſeine ganze Ungerechtigkeit! Moͤge Almaide gluͤcklich ſeyn! Dies iſt der einzige Wunſch ih⸗ res Bruders!

Almaide fuhr Don Nareis fort,er⸗ fuhr ſo eben das, was ſie angeht, von mir ſelbſt. Sie iſt in der That meine Tochter,

und nicht deine Schweſter. Als ich ihre Mutter

verlor, vertraute ich ſie der Sorgfalt der guten und klugen Gertrude an, wie dich der des ehrli⸗ chen Salvadors. Ob ich zwar nur dein Vor⸗ mund bin, ſo hab't ihr doch gleiche Anſpruͤche auf meine Zaͤrtlichkeit, und ich ſehe euch Beide fuͤr meine Kinder an. Du aber, mein lieber Sohn, vergeſſe nie, daß du Mann biſt; ſuche dir mithin auch die Eigenſchaften und Vorzuͤge