Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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lichen Ausdruͤcken, die wichtigſten Regeln, wie man die Segel handhabe und nach der Richtung und Staͤrke des Windes ſtelle. Ich bewunderte, wie richtig und klar ein denkender Geiſt im Stande ſey, in wenigen Minuten zu verdeutli⸗ chen, was mir eines langen Unterrichts zu be⸗ duͤrfen ſchien. Dieſer junge Franzoſe bot mir ſeine Dienſte mit vieler Guͤte an, und ohne daß er beſonderen Werth darauf zu legen ſchien. Ich hatte alle Unannehmlichkeiten erwartet, die eine lange Seereiſe gewoͤhnlich mit ſich fuͤhrt: Alphons erſparte ſie mir Alle. Er er rieth ein Herz, das fähig war, die trefflichen Eigenſchaften des ſeinigen zu erkennen. Las er die Gedanken, welche mich verfolgen und mar⸗ tern, in meiner Seele? Theilte er meinen Un⸗ willen gegen die Zudringlichen, deren unbedeu⸗ tende Unterhaltung mich, auf eine ſo grauſame Weiſe, den Erinnerungen entzog, welche mei ne Hoffnung fortwaͤhrend naͤhrten? Errieth er dieſes Beduͤrfniß der Einſamkeit, in welcher ich an dich, meine Almaide, denken kann? an dich, die einzig und allein meine Gedanken er⸗ fuͤllt; an dich, um derentwillen das Leben noch einigen Werth fuͤr mich hat. Ich vermag