XVII
rillaskrieges. Don Manuel vertheidigte ſein Vaterland mit Wärme. Man fuͤhrte Bei⸗ ſpiele von unverzeihlicher Grauſamkeit an; er ſchob dieſe mit vielem Scharfſinn auf das Betragen der Franzoſen. Herr von M, der eben eintrat, erzaͤhlte, daß einige Catalo⸗ nier, die Beſitzer einer abgelegenen Muhle, oft franzöſiſche Krieger in ihre Wohnung ge⸗ lockt, und dann ermordet haͤtten. Eine Heer⸗ abtheilung habe ſich der Muͤhle bemächtiget, und die Mörder ergriffen, die aus einer Fa⸗ milie von zwölf Perſonen, worunter ſich ver⸗ ſchiedene Frauen befanden, beſtand. Sie wurden ſämmtlich zum Tode verurtheilt. Da man aber keinen Henker hatte, ſo bot man demjenigen unter ihnen Gnade an, der ſich dazu verſtehen wuͤrde, das Henkeramt an ſeinen Mitſchuldigen zu vollziehen. Falt⸗ bluͤtig uͤbernahm der älteſte Sohn das gräß⸗ liche Amt. Er fuͤhrte ſeinen Vater, ſeine Mutter, ſeine Bruͤder, ſeine Schweſtern, ſeine Dienſtboten zum Galgen und knuͤpfte


