Teil eines Werkes 
2. Theil (1841)
Entstehung
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gefullte Humpen und viele andere Annehm⸗ lichkeiten, wollte ihm der Gedanke, dieſes nun alles zu verlieren, ganz zu Boden druͤcken.

Unter fuͤrchterlichen Fluͤchen gegen Him⸗ mel und Erde, gegen ſeine Eltern, ja gegen ſein eigenes Daſeyn, haͤtte er ſich vielleicht ſelbſt den Tod gegeben, wenn nicht noch gluͤhende Rache in ſeinem verderbten Her⸗ zen gekocht. Fort, weit fort mußte er. Fuͤr elende Koſt als Bauer im Taglohne zu arbeiten, hatte er weder Sinn noch Geſchick. Sein Vorſatz war, das einmal geuͤbte Raͤuberhandwerk fortzuſetzen, da er den Flamberg zu handhaben verſtand, und in weit entlegnem Lande eine Raͤuberband bilden; zuvor aber noch an dem Ritter Wal⸗ ther eine furchtbare Rache zu nehmen.

Nicht unterrichtet von dem was waͤh⸗ rend der Gefangenſchaft in ſeiner vormali⸗ gen Burg geſchehen war, beabſichtigte er, der beſten Kleinodien, die in einem der