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Rudolph. Noch einmal laͤßt Euch der Graf hundert Mark loͤthigen Goldes und hundert Feldmarken Landes fuͤr die Befreiung ſeiner Tochter bieten.
Hu go(nit brauſender Heftigkeit). Zum Teufel mit Eurem Loͤſegeld!— Sagt Eu⸗ rem Herrn: er und ſeine Dirne haben mich ſchnoͤde verhoͤhnt, ſo was gebiert Rache; an des Maͤdels Straͤuben wuͤrd' ich mich eine Zeitlang erlaben, und wuͤrde ſie ſich nach allen guͤtlichen Vorſtellungen mir nicht erge⸗ ben, ſo ſolle ſie doch zuletzt meinem feſten Willen unterliegen. Durch Guͤte oder Ge⸗ walt wird ſie mein Weib, und wenn ſie ſich dagegen ſtraͤubt, oder von Eurer Seite ſtuͤrmend gegen mich verfahren werden ſollte, ſo wuͤrde ſie mein verhaßter Bruder doch wenigſtens nicht als Jungfrau in ſeine Arme bekommen, darauf konnt' Ihr Euch verlaſ⸗ ſen. Jetzt koͤnnt Ihr Euch fortpacken.“
Wuͤthend vor Zorn, häͤtte ihn Rudolph gern ob ſeiner teufliſchen Worte nieder⸗


