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trubt und ſehr aufgebracht uͤber einen ſo unerhoͤrten als hinterliſtigen Raub, den Ihr an ſeiner Tochter begangen, fordert Euch auf, wenn Ihr den hohen Ritterpflichten noch nicht ganz erſtorben waͤret, ſofort das edle Fräulein ungefaͤhrdet ihrer Gefangenſchaft
zu entlaſſen, wonach Ihr zu erwarten habt, auf welche Weiſe der Graf ſich dankbar ge⸗
gen Euch bezeigen wird.
Hugo cach). Ei man ſehe doch, wie fein!— Wenn ich ein Rarr wäre, das zu
thun, ſo wuͤrde Eure Dankbarkeit darin
beſtehen, meine Burg den Flammen preis
u geben.
Rudolph. Einer ſolchen That konnen ſich nur liebloſe, heimtuͤckiſche Menſchen ſchuldig machen, aber durchaus keine recht⸗ ſchafne Maͤnner.
Hugo Galh. Wað da geſchehen— mich nicht. Zetzt ſagt mir, ob der Graf ſich entſchließen wird, wenn ich mich


